NENHUM A MENOS – NICHT EINER WENIGER

 

Der Titel des  Projekts “Nenhum a menos” lässt sich mit “Nicht einer weniger” übersetzen. Damit ist gemeint, das alle Kinder in der Favela Maré und nicht eines weniger die Schule besuchen sollen. Das Bildungsprojekt konzentriert sich auf Kinder in der Maré,  die nie regelmäßig eine Schule besucht oder diese abgebrochen haben und weder richtig lesen noch schreiben können.

UNSER MOTIVATION ZU HELFEN

Die Motivation für das Projekt ist durch die große Anzahl von Kindern in der Maré begründet, die nur sehr unregelmäßig oder gar nicht mehr die Schule besuchen. Durch das vorliegende Projekt konnten in den vergangenen Jahren in der Maré schon circa 1000 Kinder wieder erfolgreich in die Schule eingegliedert werden und einen Schulabschluss erreichen. Die Direktorin unseres Projektpartners “Redes da Mare” Eliana Souza Silva, ist Initiatorin des Projektes. Die Hintergünde für den fehlenden Schulbesuch sind vielfältig. Schwierigste soziale Familienverhältnisse, Drogenabhängigkeit der Eltern, Gewalt und sexueller Missbrauch, um nur einige zu nennen.

Das Ziel

Das Ziel des Projekts ist die Wiedereingliederung und der regelmäßige Besuch der örtlichen Schulen in der Maré. Ein Netzwerk aus Lehrern, erfahrenen Psychologen und Sozialpädagogen arbeiten gemeinsam an den individuellen, familiären und schulischen Problemen der Kinder.

Wie helfen wir

Das Projekt „Nehum a menos“ sieht vor, den 50 teilnehmenden Kindern eine Ganztagsbetreuung zukommen zu lassen. In der Hälfte des Tages, in der die Kinder keine Schule besuchen (in Brasilien findet der Schulunterricht nur halbtags, entweder morgens oder nachmittags statt), wird mit ihnen gelernt  und der fehlende Unterrichtsstoff nachgeholt. Außerdem sind Kinderpsychologen für die Kinder da, die von Pädagogen unterstützt werden., Dieses Team versucht, die individuellen Lebensgeschichten und Schwierigkeiten der Kinder besser zu verstehen und ihre psychischen Verletzungen zu behandeln.

Die Kinder erhalten einen Vormittags- bzw. Nachmittagssnack und ein Mittagessen. Die soziale, didaktische und pädagogische Betreuung, Workshops und weitere Maßnahmen dienen in der Projektlaufzeit u.a. dazu, das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken und ein Bewusstsein für die Notwendigkeit schulischer Ausbildung zu schaffen. Das Projekt gewährleistet, dass die Kinder auch nach dieser Betreuung weiter die Schule besuchen und einen Schulabschluss schaffen können.

Ein Netzwerk von Helfern betreut auch die Familien der Kinder, um sie ebenfalls  in den Prozess zu integrieren. Mit verschiedenen Maßnahmen wird das Verantwortungsgefühl der Erziehungsberechtigten gestärkt, damit die Kinder regelmäßig zur Schule gehen. Ferner werden die  Rektoren und Lehrer der 16 öffentlichen Schulen in der Maré in die Wiedereingliederungsprozesse involviert. Das bedeutet, einen Platz in der schule zu garantieren und eine spezielle Betreuung für die Kinder zu gewährleisten. Darüber hinaus sollen die Schulen ebenfalls die Integration der der Eltern in den gesamtprozess unterstützen.

Projektpartner vor Ort

Finanzierung des Projektes

 

HELFEN SIE UNS UND GEBEN SIE BENACHTEILIGTEN KINDERN EINE CHANCE!