…mein Weg mit IRESO begann vor ziemlich genau zehn Jahren, als ich drei Jahre lang vor Ort in Brasilien gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern arbeiten und unter anderem unser erstes kollaboratives Lernprogramm für das Projekt Helden gegen Dengue entwickeln und umsetzen durfte. Heute begleite ich unsere Projekte als internationale Projektmanagerin und Projektentwicklerin von Deutschland aus – im engen Austausch mit unseren Partnerinnen und Partnern vor Ort.

Das trage ich bei

Weltweit leben Kinder in prekären Lebenslagen. Mir ist wichtig, dass auch sie die Chance bekommen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Mit IRESO kann ich in Brasilien einen Beitrag dazu leisten. Oft sind es kleine Impulse, die Veränderung bewirken. Bei der Entwicklung unserer Lernprogramme liegt mein Fokus deshalb nicht nur auf der Wissensvermittlung, sondern vor allem darauf, Räume zu schaffen, in denen Kinder sich ausprobieren, Vertrauen entwickeln und erleben, dass ihr Handeln etwas bewirken kann.

In der Zusammenarbeit mit unseren Partnerinnen und Partnern vor Ort spielt für mich eines eine zentrale Rolle: Verbindung. Ich bin sehr dankbar für die vertrauensvollen, guten Beziehungen, die auch über die kontinentale Distanz hinweg zwischen uns gewachsen sind.

Die Projektarbeit vor Ort sichtbar zu machen und wertzuschätzen, ist mir ein großes Anliegen. Deshalb ist es mir eine besondere Freude, in unseren Newslettern von den Projekten, den Menschen dahinter und den Entwicklungen zu erzählen, die daraus entstehen.

Das motiviert mich

Die schönsten Momente für mich sind die, in denen ich durch unsere Tutorinnen direkte Einblicke in die Arbeit mit den Kindern bekomme und die Begeisterung spüre, die im Miteinander entsteht. Wenn ich sehe, wie viel Nähe und Vertrauen in den Projektgruppen wächst. Und wenn ich die selbstsichere Stimme eines Kindes höre, das sagt: „Ich bin ein Held gegen Dengue – ich rette Leben!“